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Ein Besuch beim Bundesverfassungsgericht |
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Jeder hat es schon mal in einer Hausarbeit zitiert oder seine Rechtsprechung zu bestimmten Themen für eine Klausur gelernt: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie das Bundesverfassungsgericht überhaupt arbeitet und welche Menschen hinter den Urteilen stehen, der sollte einmal versuchen, an einer Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts teilzunehmen. Aber wie geht das? Ganz einfach den Newsletter des Bundesverfassungsgerichts unter www.bundesverfassungsgericht.de abonnieren. Dieser enthält regelmäßig Hinweise auf mündliche Verhandlungen und Urteilsverkündungen des Gerichts und wie man sich für eine Teilnahme anmeldet. Die Iurratio-Chefredaktion hatte vor einigen Monaten die Möglichkeit auf der Pressetribüne direkt im Sitzungssaal Platz zu nehmen, als unter Vorsitz des Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Andreas Voß kuhle das Urteil in Sachen „Vertrag von Lissabon“ verkündet wurde. Abgesehen von der ohnehin schon interessanten Erfahrung der Urteilsverkündung, war es auch sehr interessant Vertreter aus Wissenschaft und Politik und die Verfahrensbeteiligten kennenzulernen. So waren u.a. auch Gregor Gysi, Frank-Walter Steinmeier, Volker Kauder und andere prominente Vertreter aus der Bundespolitik vertreten. Nach der Urteilsverkündung brach dann der Presserummel rund um alle Verfahrensbeteiligten im und rund um den Sitzungssaal aus, was zur Folge hatte, dass die Iurratio-Chefredaktion zwischenzeitig unfreiwillig zwischen Personenschützern, Staatssekretären und Frank-Walter Steinmeier eingekeilt war und sich am Abend dann in der Tagesschau wiederentdecken musste. All‘ das lässt sich auch im Rahmen anderer wichtiger Urteilsverkündungen bei einem Besuch des Bundesverfassungsgerichts erleben.
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