| TRM als Wettbewerbsvorteil für Kanzleien |
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Nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa, sondern auch aufgrund immer stärkerer Spezialisierungen gelingt es Unternehmen immer seltener auf Anhieb geeignete Bewerber für frei werdende Stellen zu finden. Als Großkanzlei oder Boutique, die in einer bestimmten Fachrichtung eine Führungsposition für sich beansprucht, geht es darum offene Stellen zügig und präzise besetzen zu können. Weder das klassische Hochschulmarketing noch das Bewerbermanagement reichen hier aus, um eine nachhaltige Bindung zu den Kandidaten herzustellen. Als Bindeglied gewährleistet das Talent Relationship Management (TRM) für ausgewählte Zielgruppen sowohl eine wirksame Ansprache als auch die notwendige Nähe zu den Kandidaten.1 Als Grundkonzept beim TRM bauen Unternehmen schon früh Beziehungen zu potentiell interessanten Bewerbern auf, die sie im Zeitpunkt eines Personalbedarfs konkret ansprechen können. Dabei geht es zunächst nur darum, im Bewusstsein des Bewerbers zu stehen und aktuelle Bewerberdaten zu haben. Im weiteren Verlauf ist es wichtig den Kontakt zum Bewerber aufrecht zu erhalten und vermitteln zu können, warum die eigene Kanzlei als Arbeitgeber so attraktiv ist. Im Bedarfsfall kann ein ernsthaft organisiertes Talent Relationship Management dann innerhalb kürzester Zeit eine Auswahl geeigneter Kandidaten präsentieren.
Talent Relationship Management erscheint auf den ersten Blick eventuell teuer, da potentielle interessante Bewerber gefunden, angesprochenen und dann der weitere Kontakt aufrecht erhalten werden muss. Im Vergleich zu den Kosten, die entstehen wenn die Personalabteilung erst bei einer Anfrage aus einer Fachabteilung tätig wird, kann der Schein jedoch trügen. Denn eine Personalsuche „auf Kommando“ kann schnell höhere Kosten verursachen, beispielsweise wenn ein Headhunter oder eine Personalvermittlungsagentur eingesetzt werden muss um die Stelle zeitnah besetzen zu können. Und dauert die Suche nach einem geeigneten Bewerber zu lange ist schlechtesten Falls der Kandidat bereits beim Mitbewerber engagiert.
Das Projekt Iurratio bietet mit seiner Organisationsstruktur über nahezu alle juristischen Fakultäten in Deutschland und den hohen Ansprüchen an die Verfasser von Beiträgen für die Zeitschrift Iurratio ideale Voraussetzungen für eine Betreuung einer aus Kanzleisicht interessanten Zielgruppe.
Zusätzlich sprechen weitere Argumente für Iurratio als Werkzeug zur Bewerberansprache: - Bei der Leserschaft ist Iurratio aufgrund der abwechslungsreichen inhaltlichen Gestaltung immer beliebter, was über die Jahre zu einer stetig wachsenden Auflage geführt hat - Werbeanzeigen in Iurratio-Ausgaben gehen bei der Archiv-Bindung in den Bibliotheken am Ende des Jahres nicht verloren. - Flyer als Beilage zur Iurratio können auch an Hochschulen verteilt werden, an denen für Unternehmen generell ein Werbeverbot ausgesprochen wurde. - Studentische Beiträge ermöglichen einen Rückschluss auf die Kenntnisse und Arbeitsweise der Verfasser. - Zu interessanten Kandidaten kann bei Bedarf über die Standortleiter oder die Iurratio-Abteilungen schnell ein direkter Kontakt hergestellt werden und im Sinne des TRM gepflegt werden
Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass sowohl eine bundesweite, als auch eine auf bestimmte Standorte konzentrierte Werbeaktion ist Mithilfe des Iurratio-Projektes, z.B. durch Infostände, die Einlage von Flyern oder durch eine gemeinsame Erstellung eines Sonderheftes für bestimmte Standorte sowie ausgewählte Rechtsgebiete jederzeit möglich ist.
Dazu ist es gut zu wissen, dass sich das Iurratio-Team nicht nur aus fortgeschrittenen Semestern von Jura-Studenten sondern auch aus Mitarbeitern wirtschaftlicher oder mediennaher Fachrichtungen zusammen setzt. Eine TRM-Kampagne einer Kanzlei stößt darum beim Iurratio-Projekt neben der richtigen Zielgruppe auch auf die notwendige methodische Begleitung durch Betriebswirte und Medienmacher.
1) Alfred Quenzler, Leiter Personalmarketing AUDI AG und Kai Anderson, Partner der Promerit AG, in „Beziehungen wollen gepflegt werden“, Personalwirtschaft 05 | 2009, Seite 43 ff. |

Jens-Peter Thiemann
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Sabrina Mokulys
Leiterin Anzeigenabteilung
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