Iurratio verleiht Online Awards 2015 am 01.10.2015

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01.10.2015 – Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt am Main

Iurratio verleiht den Online-Innovation Award 2015 – erstmals über 200 Kanzleien berücksichtigt. Baker Tilly Roelfs gewinnt vor Hogan Lovells. Bird & Bird und Noerr teilen sich den dritten Platz

Das Ziel unserer jährlichen Analyse ist es Ihnen, liebe Leser, aufzuzeigen, über welche Kanzleien Sie derzeit einen besonderen Umfang an Informationen im Web erhalten. Vor allem liegt unser Augenmerk dabei auf einer Beurteilung der Google-Auffindbarkeit der Webseite einer Kanzlei, dem Vorhandensein und der Systematik einer Karriereseite (Kategorie „Careersite“) sowie auf dem Umgang mit dem Thema Online-Präsenz im Bereich Social-Media (Kategorie „Social Media“).

Untersuchungsgegenstand
In diesem Jahr haben wir über 200 ausgewählte Kanzleien überprüft. Dabei tragen wir dem immer größer werdenden Wunsch vieler Nachwuchsjuristen Rechnung, sich im Web ein umfassendes Bild von potentiellen Arbeitgebern machen zu können sowie so einfach wie möglich eine Bewerbung auf eine offene Position auch online einzureichen. Eine klare und authentische Selbstdarstellung im Internet ist für Kanzleien zunehmend Grundvoraussetzung im werben um die besten Mitarbeiter.

Die Kriterien
Das Ranking erfolgt in über 30 objektiven Teilkategorien aus den beiden Schwerpunktbereichen „Careersite“ (Web 1.0 und Karriereseite) und „Social-Media“ (Web 2.0). Nachwuchsrecruiting über Online-Netzwerke gehört im angelsächsischen Raum längst zur Tagesordnung, die Bedeutung einer zunehmenden Umstellung auch für den Deutschen Markt sind nicht mehr von der Hand zu weisen und sollten nicht unterschätzt werden.
Im Schwerpunkt „Careersite“ haben wir insbesondere die Auffindbarkeit der deutschen (Karriere-)Website über Google, die Dauer (Anzahl an Klicks) bis zum Erreichen der Stellenanzeigen und den richtigen Bewerbungswegen (Kontakten) innerhalb des Karrierebereiches überprüft. Des Weiteren haben wir geprüft, wie sich die Anbindung an die Kanäle der sozialen Netzwerke gestaltet, ob diese Kanäle im Zweifel überhaupt vorhanden sind und wenn ja, wie diese sich konkret ausgestalten.

Die Präsenz der Kanzleien im Bereich des sogenannten „Web 2.0“ bilden den Untersuchungsgegenstand des Schwerpunktbereichs „Social-Media“. Überprüft wurde konkret die Umsetzung einer einheitlichen und stimmigen Corporate Identity Strategie auf allen Kanälen sowie die Pflege der (deutschsprachigen) Kanalseiten (Facebook, XING und LinkedIn). Mit in die Bewertung einbezogen wurden auch Mitgliedschaften in auf die juristische Zielgruppe ausgelegten Karrierenetzwerken (efellows, clavisto, careerloft), sowie die Verknüpfung mit der Karrierewebsite.

Das Gesamtergebnis 2015
Den ersten Platz im Gesamtergebnis belegt die Kanzlei Baker Tilly Roelfs. Baker Tilly Roelfs setzte sich hier knapp vor der zweitplatzierten Kanzlei Hogan Lovells durch.
Den dritten Platz teilen sich die Kanzleien Bird & Bird und Noerr.
Bildschirmfoto 2015-09-30 um 23.52.32Auszeichnung der besten Karriereseiten – Kategorie „Careersite“
In diesem Jahr wollen wir auch die besten Webseitenauftritte der Kanzleien in einem Einzel-Award auszeichnen. Die beste Web- und Karriereseite hat nach den zugrunde gelegten Usabilty-Kriterien die Kanzlei Menold Bezler. Eine perfekte Google-Auffindbarkeit, jeweils maximal ein Klick bis zu den aktuellen Stellen bzw. Bewerbungskontaktdaten sowie eine gelungene Einbindung von Social-Media Maßnahmen (Facebookfanpage, XING-Seite) und die Möglichkeit Freunde und Bekannte über Social-Mediaangebote auf Stelleanzeigen aufmerksam zu machen, zeichnen die Onlinepräsenz von Menold Bezler aus. Den zweiten Platz belegt die Kanzlei Rödl & Partner, Punktgleich auf Platz drei liegen Heuking Kühn Lüer Wojtek sowie die Kanzlei Noerr.

 

Die besten Social-Media Auftritte – Kategorie „Social-Media“
Eine weitere Sonderauszeichnung verleihen wir in der Kategorie „Social-Media“. Platz 1 belegt in diesem Jahr die Kanzlei Ebner Stolz, welche nicht nur durch aktuelle und gut gepflegte Auftritte bei Facebook und Xing überzeugen, sondern diese auch gekonnt mit der eigenen Karrierewebsite verknüpfen. Potentiellen Bewerbern wird das „an die Hand nehmen“ Gefühl vermittelt. Platz 2 belegt die Kanzlei Hogan Lovells, Platz drei sichert sich die Kanzlei Redeker Sellner Dahs.

 

Sonderpreis – Kanzlei Greenfort
Erstmals verleihen wir einen Sonderpreis für die ungewöhnlichste Karrierewebseite an die Kanzlei „Greenfort“. Die Webseite sticht insbesondere durch eine ausgefallene Bewerbungsform heraus: „Bei Greenfort kann punkten“, wer bereit ist „Flagge zu zeigen“ und sich „etwas Zeit nimmt“, „ein aussagekräftiges Kurzprofil parat hält“, und „Kopf und Herz freimacht und 3 Fragen beantwortet“. Ein Ansatz, der durch Einfachheit und Kontrast besticht. Ein Erfolgsmodell?

 


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