Stationsangebote bei Redeker Sellner Dahs (Iurratio Interview)

Interview mit der Kanzlei Redeker Sellner Dahs zu den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer Anwalts- und Wahlstationen

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Wer sich im Referendariat befindet, steht oft vor der Entscheidung, wo er seine Anwalts- und/oder Wahlstation ableisten möchte.

Das Angebot ist nur schwer zu überblicken und erscheint den meisten unübersichtlich.
Dabei bleibt für eine sorgfältige Auswahl meist nicht viel Zeit.

Damit ihr euch nicht blind und orientierungslos bei vielen Kanzleien bewerbt, ohne wirklich zu wissen, ob ihr ins Anforderungsprofil passt oder die Kanzlei euch das bietet, was ihr sucht, haben wir es uns zum Ziel gemacht, den „Markt“ etwas transparenter zu gestalten.

Deswegen sind wir auf einzelne Kanzleien zugegangen und haben sie zur Ausgestaltung der von ihnen angebotenen Referendarstellen befragt.

So könnt ihr ohne wenig Aufwand ein besseres Bild von der Kanzlei gewinnen und den Mehrwert einer Wahl- oder Pflichtstation in der Sozietät besser einschätzen.

Wir wollen euch dadurch mehr Transparenz in der juristischen Arbeitswelt ermöglichen.

Interview mit der Kanzlei Redeker Sellner Dahs über ihre Angebote bezüglich der Anwalts- und Wahlstation

Aus diesem Grund haben wir heute Daniel Hürter, Senior Associate (Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht) von der Kanzlei Redeker Sellner Dahs zu ihrem Angebot an Referendarstellen befragt.


Iurratio: Welche Kapazitäten hat Ihr Unternehmen für Referendare in ihrer Anwalts- oder Wahlstation? Nach welchen Kriterien werden diese ausgewählt?

Daniel Hürter: Wir bilden pro Jahr ungefähr 30 Referendare aus. Neben einer guten juristischen Basis kommt es auf die Persönlichkeit des Bewerbers an. 

Iurratio: Wie bilden Sie Referendare aus? Wie ist die Betreuungssituation?

Daniel Hürter: Wir verstehen das Referendariat als Ausbildung; die Referendare nicht als günstige Arbeitskräfte. Die Referendare haben an fast allen Standorten jeweils ein eigenes Büro, sie werden in die Mandatsarbeit einbezogen, nehmen an Mandantengesprächen und an Gerichtsverhandlungen teil. Sie sind einem Partner oder Junior Partner zugeordnet, der die Referendare während der gesamten Station bei uns betreut und werden in dessen Team einbezogen.

Darüber hinaus bieten wir den Referendaren die Möglichkeit, an den anwaltlichen Weiterbildungen teilzunehmen; es finden anwaltliche Vorträge mit Fachbezug sowie monatliche Mittagessen mit Partnern statt. Zudem nehmen die Referendare am wöchentlichen Englischkurs sowie an allen Kanzleifesten, die in die Zeit des Referendariats fallen, teil.

Iurratio: Welche Aufgaben können Referendare übernehmen, wie viel Verantwortung tragen sie?

Daniel Hürter: Da die Referendare sofort in die Mandatsarbeit einbezogen werden und an Mandantengesprächen und an Gerichtsverhandlungen teilnehmen, erstellen sie auch Anschreiben an Mandanten und Gegner sowie Schriftsätze selbstständig. In Zusammenarbeit mit dem Ausbilder werden die Schriftstücke dann finalisiert.

Iurratio: Was erwarten Sie sich als Kanzlei von der Bereitstellung der Stellen für Referendare? Ist eine dauerhafte Übernahme möglich?

Daniel Hürter: Das Referendariat ist für die Referendare und für uns die beste Gelegenheit, zu testen, ob „die Chemie stimmt“. Juristische Qualifikation allein reicht für eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen nicht aus. Deshalb sind wir immer an engagierten und wissenschaftlich ausgerichteten Bewerbern interessiert, die die Arbeitsweise unserer Sozietät im Rahmen ihres Referendariats kennenlernen wollen. Viele unserer Anwälte haben ihre Karriere bei uns als Referendare begonnen.

Iurratio: Wie denken Sie profitiert ein Referendar in Hinblick auf seine juristische Karriere davon, gerade bei Ihnen die Anwalts- oder Wahlstation abgeleistet zu haben?

Daniel Hürter: Wir fühlen uns der Ausbildung des juristischen Nachwuchses verpflichtet und sind sehr daran interessiert, qualifizierte Juristen im Rahmen ihres Referendariates (Anwalts- oder Wahlstation) zu unterstützen. Die Referendare profitieren bei einer Station bei uns von der engen Einbindung in die Mandatsarbeit, die hochqualifizierte und anerkannte anwaltliche Arbeit, die wir tagtäglich leisten und von der wissenschaftlichen Ausrichtung unserer Sozietät.

Iurratio: Wie unterstützen Sie Referendare bei der Examensvorbereitung?

Daniel Hürter: Wir achten auf examensrelevante Aufgaben. Viele unsere Anwälte sind selbst als Arbeitsgemeinschaftsleiter oder Prüfer aktiv und verfügen daher über einen guten Überblick über die examensrelevanten Inhalte. Darüber hinaus stehen den Referendaren unsere fundiert ausgestattete Bibliothek sowie die notwendigen Recherchedatenbanken zur Verfügung.

Iurratio: Zahlen Sie eine zusätzliche Vergütung?

Daniel Hürter: Ja. Die Rechtsreferendare erhalten 600 Euro monatlich.

Iurratio: Vielen Dank für das Interview!

 

 


Mehr Informationen, insbesondere zu Karrieremöglichkeiten bei Redeker Sellner Dahs findet Ihr hier:

Karrieremöglichkeiten bei Redeker Sellner Dahs

 


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