Zivilrechtsfall – Es fliegt ein Flug nach Nirgendwo

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„Es fliegt ein Flug nach Nirgendwo“

von Michael vom Feld (Autor unserer Karteikarten zum StGB bei unserer Lernsoftware „iurlexico“ Repetitor beim „vom Feld Repetitorium„)

Sachverhalt

Der 16-jährige A will mit der Eurowings-Fluggesellschaft (E) im Airbus 330 von Köln/ Bonn nach Mauritius reisen. In einem unaufmerksamen Moment des Bodenpersonals am Gate B40 schleicht er sich – ohne ein Flugticket zu besitzen – auf die Fluggastbrücke zum Flugzeug und nimmt darin noch schnell einen der zahlreichen freien Plätze ein, während die Crew die Türen der Maschine verriegelt. A ist überglücklich, weil er sich einen solch teuren Flug niemals hätte leisten können.

Doch es kommt, wie es kommen muss: Im Südwesten des Indischen Ozeans scheitert A an der Grenzkontrolle. Er sieht sich zwar gezwungen, den Heimweg anzutreten, will aber lieber auf der Insel bleiben. Die E setzt ihn schließlich – entgegen dessen Weigerung – in eines ihrer Flugzeuge, das ihn wieder nach Deutschland bringt.

E meint, A sei verpflichtet, ihr denjenigen Betrag zu zahlen, der angefallen wäre, wenn er zwei gültige Flugtickets in einer normalpreisigen Kategorie gekauft hätte.

Fallfrage:

Stehen E die geltend gemachten Ansprüche zu?

Bearbeitervermerk:

Es ist davon auszugehen, dass die gesetzlichen Vertreter des A im Vorhinein jede Zustimmung verweigert haben und im Folgenden verweigern werden.

Zum Lösungsvorschlag
ÜBERLASSE DEINE MÜNDLICHE PRÜFUNG NICHT DEM ZUFALL!

 


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